Kräuter verleihen Speisen nicht nur einen besonderen Geschmack und ein besonderes Aroma, sondern bieten auch vielfältige gesundheitliche Vorteile. Obwohl diese kleinen Geschmacks- und Aromatupfer am besten frisch verwendet werden, ist dies nicht immer möglich. Daher sollten Sie sie sorgfältig aufbewahren und konservieren, damit Sie sie auch dann verwenden können, wenn es nicht möglich ist, einfach ein paar frische Kräuter aus dem Topf zu pflücken. Hier sind drei einfache und effektive Möglichkeiten, Kräuter länger haltbar zu machen.
Im Sommer verwenden wir alle reichlich frische Kräuter, doch im Winter oder zu Saisonwechseln wird der Anbau schwieriger. Hier sind drei einfache Tipps zur Aufbewahrung der Kräuter, wenn Sie sie nicht sofort zum Verzehr schneiden können.

Lufttrocknen. Es eignet sich gut für robuste Kräuter wie Thymian, Salbei, Oregano und Majoran. Wichtig ist, die Blätter vor dem Trocknen sorgfältig auszuwählen. Schütteln Sie den Schmutz ab und entfernen Sie welke Blätter. Wenn Sie die Kräuter vorsichtig mit Wasser waschen, müssen Sie sie anschließend gründlich trocknen, um Schimmelbildung zu vermeiden. Binden Sie die Kräuterstiele zusammen und hängen Sie sie kopfüber an einem trockenen, gut belüfteten Ort auf, geschützt vor Sonnenlicht. Sie können die Kräuterbündel auch mit Papier abdecken, um Staub zu entfernen, und sie trocknen lassen, bis die Blätter zu bröckeln beginnen. Anschließend in einem luftdichten Behälter aufbewahren.

Trocknen im Ofen. Das Trocknen der Kräuter an der Luft ist eine schnellere Methode, insbesondere für Menschen, die in feuchten Regionen leben. Verteilen Sie die Kräuter einfach auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech und lassen Sie sie bei 65 °C trocknen, bis die Blätter krümelig werden. Dies kann 1 bis 4 Stunden dauern.

Einfrieren. Das funktioniert am besten mit Kräutern wie Koriander, Basilikum, Estragon und Petersilie. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Kräuter einzufrieren. Bei der ersten Methode können Sie die Kräuter hacken, in eine Eiswürfelschale geben und einfrieren, nachdem Sie Brühe oder Wasser hineingegeben haben. Bei der zweiten Methode können Sie die Kräuter mit etwas Wasser oder Öl zu einer groben Paste pürieren. Diese Mischung können Sie dann in einer Eiswürfelschale oder einem luftdichten Behälter einfrieren.