Dies ist ein wichtiges und besonders praktisches Thema, denn bei den Energiepreisen zählt jede Kilowattstunde. Der Verbrauch eines Gasheizkessels ist keine feste Größe, aber wenn wir uns einen typischen Brennwertkessel in einem Einfamilienhaus ansehen, können wir recht genaue Schätzungen vornehmen.
Hier ist eine kurze Übersicht, wie Sie es herausfinden:
Wie viel Gas verbraucht ein Heizkessel tatsächlich?
Der Verbrauch hängt hauptsächlich von der Heizleistung (üblicherweise 12 bis 24 kW) und der aktuellen Betriebsspannung ab. Der Heizkessel läuft selten mit voller Leistung.
Betriebsmodus Ungefährer Gasverbrauch pro Stunde
Maximale Leistung (z. B. Warmwasserbereitung) 2,0–2,5 m³
Normale Temperaturhaltung 0,5–1,0 m³
Niedrige Leistung (Hocheffizienzmodus) 0,2–0,4 m³
Tipps zum Senken Ihrer Gaskosten
Wenn Sie Geld sparen möchten, ohne in Ihrem frisch reparierten Pullover zu Hause zu frieren, versuchen Sie Folgendes:
Reduzieren Sie die Vorlauftemperatur der Heizkörper: Bei Brennwertkesseln gilt: Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto höher die Effizienz. Stellen Sie die Heizwassertemperatur auf 45–55 °C ein.
Ihr Thermostat ist Ihr wichtigster Helfer: Schon eine Reduzierung der Temperatur um 1 °C kann bis zu 6 % Heizkosten sparen.
Beseitigen Sie Hindernisse: Vorhänge vor dem Heizkörper oder direkt darauf trocknende Wäsche sind Energiefresser. Die Wärme soll sich im Raum verteilen, nicht in nassen Socken.
Wartungscheck: Ein verstopfter Wärmetauscher kann den Energieverbrauch um 10–15 % erhöhen. Ein sauberer Heizkessel spart Energie.
Vorsicht vor dem Mythos: Die Heizung komplett abzuschalten, wenn Sie zur Arbeit gehen, lohnt sich oft nicht. Die Wände kühlen ab, und der Heizkessel muss dann viel Energie aufwenden, um sie wieder aufzuheizen. Es ist besser, die Temperatur einfach um 3–4 Grad zu senken.
Kurze Kostenrechnung: Wenn man bedenkt, dass 1 m³ Erdgas einen Energiewert von ca. 10,5 kWh hat, können Sie anhand Ihres aktuellen kWh-Preises leicht berechnen, wie viel Sie eine Stunde intensives Heizen kostet.