Drei Schnitte pro Jahr verwandeln einen mittelmäßigen Rosenstrauch in eine wahre Blütenpracht. Der Schnitt im Spätwinter (Februar/März) ist der wichtigste: Schneiden Sie 3–5 Knospen an der Veredelungsstelle schräg nach oben zurück. Dadurch konzentriert sich die Energie auf weniger, aber dafür kräftigere Zweige. Der Juni-Schnitt (direkt nach der ersten Blüte) wird oft vergessen: Schneiden Sie oberhalb des ersten Fünfblatts. Dieser Schnitt weckt ruhende Knospen und regt die zweite Blütenpracht im August an 🪴
Im November schneiden Sie nur ein Drittel zurück, um zu verhindern, dass Winterwinde die Zweige abbrechen. Schneiden Sie im Herbst niemals stark zurück: Der Rosenstrauch braucht Reserven für den Winter. Goldene Regel: Alles, was unterhalb der Veredelungsstelle (der Verdickung am Stammfuß) austreibt, ist ein Wurzelausläufer und sollte immer entfernt werden.