Mischkultur ist eine Technik, bei der bestimmte Pflanzen zusammen angebaut werden, um den Ertrag im Garten zu steigern und eine gute Ernte zu erzielen. Diese Pflanzenkombination erfordert jedoch sorgfältige Überlegung, denn während manche Pflanzen gut zusammen gedeihen, können andere dem Garten schaden. Erfahren Sie, welche Blumen niemals in der Nähe von Gemüse gepflanzt werden sollten.
Es ist nicht immer ratsam, einen kleinen Gemüsegarten oder einen großen Blumengarten mit Zierblumen einzufassen. Manche Blumen sind nämlich ungeeignet für Ihre Gemüsepflanzen und können deren Wachstum sogar behindern.
Welche Blumen sollten niemals in der Nähe von Gemüse gepflanzt werden?
Drei Arten von blühenden Pflanzen sollten in der Nähe von Gemüse vermieden werden.
- Pflanzen Sie keine großen Blumen im Garten.
Manche Blumen können aufgrund ihrer Größe Gemüsepflanzen beschatten und deren Wachstum hemmen. Darüber hinaus benötigen alle Pflanzen außer Pilzen und Rhabarber mindestens sechs Stunden Sonnenlicht täglich. Bestimmte Blumen verhindern jedoch, dass Gartenpflanzen das zum Blühen notwendige Sonnenlicht erhalten. Sonnenblumen beispielsweise locken zwar bestäubende Insekten an, sind aber nicht für alle Gemüsepflanzen geeignet. Aufgrund ihrer hohen Stängel, die je nach Sorte 40 cm bis 4 m lang werden können, können Sonnenblumen das Wachstum niedrig wachsender , sonnenbedürftiger Pflanzen wie Kartoffeln behindern.
- Pflanzen Sie keine schnellwachsenden Blumen im Garten.
Manche Blütenpflanzen wachsen sehr schnell und bilden dadurch ein dichtes Laubwerk. Diese Pflanzen können dann das Sonnenlicht abschirmen und so das Wachstum des Gemüses im Garten beeinträchtigen. Gladiolen beispielsweise sind für Gärten nicht empfehlenswert, da ihr schnelles Wachstum andere Gemüsepflanzen, insbesondere Hülsenfrüchte, am Gedeihen hindert.
- Bestimmte Zwiebelblumen sollten nicht im Gemüsegarten gepflanzt werden.
Das Anpflanzen bestimmter Blumenzwiebeln im Garten beeinträchtigt zwar nicht unbedingt die Ernte, kann aber dennoch problematisch sein, insbesondere wenn diese Zwiebeln neben Gemüsezwiebeln gepflanzt werden. Tatsächlich ähneln einige Blumenzwiebeln Gemüsezwiebeln, vor allem solchen aus der Familie der Lauchgewächse wie Zwiebeln oder Knoblauch. Daher besteht die Gefahr, sie mit Blumenzwiebeln zu verwechseln und zu verzehren. Problematisch wird es jedoch, wenn man auf giftige Zwiebeln stößt. Dies gilt beispielsweise für Tulpen und Narzissen, die Alkaloide enthalten. Der versehentliche Verzehr dieser Zwiebeln kann zu Schwindel und Bauchbeschwerden führen.
Welche Blumen lassen sich zusammen mit Gemüse anbauen?
Nicht alle Blumen sind schlecht. Manche blühende Pflanzen eignen sich gut als Begleitpflanzen und werden sogar empfohlen , um den Garten vor Schädlingen und Parasiten zu schützen, Bestäuber anzulocken und gesundes Gemüse zu ernten. Zu diesem Zweck können Sie beispielsweise folgende Blumen auswählen:
Ringelblume : Diese einjährige, laubabwerfende Blühpflanze ist im Gemüsegarten unverzichtbar. Sie hält Weiße Fliegen und Blattläuse fern. Außerdem reinigen ihre Wurzeln den Boden und verbessern seine Struktur. Ringelblumen sind gute Begleitpflanzen für Knoblauch, Zwiebeln, Lauch, Tomaten und sogar Kartoffeln.
– Borretsch: Diese essbare einjährige Pflanze lockt bestäubende Insekten an und wehrt Raupen und Schnecken ab.
Kapuzinerkresse : Diese pflegeleichte, essbare Blume lockt Blattläuse an. Diese befallen dann die Kapuzinerkresse und lassen Ihre Gemüsepflanzen in Ruhe. Kapuzinerkresse kann neben Kürbis, Kartoffeln, Kohl oder Gurken gepflanzt werden.
Essbare Chrysantheme: Diese Pflanze ist ideal, um Bestäuber und nektarfressende Vögel anzulocken. Diese Vögel steigern die Ernte im Gemüsegarten und im Gemüsebeet. Außerdem helfen sie, Schädlinge wie Fliegen und Raupen zu bekämpfen.
Um Gemüsepflanzen erfolgreich anzubauen und gute Ernten zu erzielen, ist es wichtig zu wissen, welche Blumen mit Gemüse kombiniert werden können und welche vermieden werden sollten.