Diese Ziehharmonika-Kartoffeln gehören zu jenen Rezepten, die so gut aussehen, dass man einfach nicht aufhören kann, sie zu essen.
Außen werden sie goldbraun und knusprig, innen bleiben sie weich und cremig.
Die Kombination aus Butter und Kräutern dringt zwischen die Schnittflächen ein und verstärkt den Geschmack in jeder Schicht.
Zutaten
- 6 mittelgroße Kartoffeln
- 80 g Butter
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Esslöffel gehackte Petersilie
- 1 Teelöffel Thymian oder Rosmarin
- Salz nach Geschmack
- Pfeffer nach Geschmack
- Ein Spritzer Öl
Vorbereitung
- Waschen Sie die Kartoffeln gründlich und lassen Sie die Schale, wenn Sie möchten, dran. Trocknen Sie sie ab und legen Sie jede Kartoffel einzeln auf ein Brett.
- Schneiden Sie jede Kartoffel der Länge nach in dünne Streifen, aber nicht ganz durch. So entstehen ziehharmonikaartige Schichten, wobei der Boden intakt bleiben soll, damit die Kartoffeln nicht auseinanderfallen.
- Um Ihnen das zu erleichtern, können Sie die Kartoffel zwischen zwei Löffel oder Stöckchen legen, damit Sie nicht zu viel abschneiden.
- Die Butter bei schwacher Hitze schmelzen und den gehackten Knoblauch, die Petersilie und die Kräuter hinzufügen. Gut vermischen, damit sich die Aromen entfalten.
- Die Kartoffeln in eine ofenfeste Form geben, mit etwas Öl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.
- Mit einem Pinsel oder Löffel verteilte ich die Butter zwischen den Einschnitten und achtete darauf, dass sie gut in jedes Blatt eindrang.
- Im vorgeheizten Backofen bei mittlerer Hitze 40 bis 50 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit kurz herausnehmen und erneut mit der restlichen Butter aus der Backform bestreichen.
- Weitergaren, bis sie außen goldbraun und innen zart sind. Die Ränder sollten knusprig und offen aussehen.
- Nehmen Sie das Gericht aus dem Ofen und streuen Sie nach Belieben vor dem Servieren noch etwas frische Petersilie darüber.
Tipps:
- Ich habe Kartoffeln einheitlicher Größe ausgewählt, damit sie gleichmäßig garen.
- Die Schnitte sollten nicht zu dick sein: Je dünner sie sind, desto besser ist die endgültige Textur.
- Butter ist wichtig, aber man kann sie mit etwas Öl mischen, damit sie nicht anbrennt.
- Wenn Sie es knuspriger mögen, können Sie die Temperatur am Ende der Garzeit etwas erhöhen.
- Frische Kräuter verstärken den Geschmack ungemein, aber man kann auch problemlos getrocknete verwenden.
- Achten Sie darauf, dass die Butter ganz hineinkommt, das macht den entscheidenden Unterschied.
- Servieren Sie sie ofenfrisch, um die volle Textur genießen zu können.
Sie sind einfach zuzubereiten, haben aber eine unglaubliche Wirkung auf dem Tisch.
Der Kontrast zwischen knusprig und weich macht sie zu einer Beilage, die immer wieder überrascht.