Warum leiden ältere Erwachsene unter geschwollenen Beinen?

Geschwollene Beine (Beinödeme) treten bei älteren Erwachsenen relativ häufig auf, sind aber kein normaler Bestandteil des Alterns. Dahinter können verschiedene Ursachen stehen:

  • Venenschwäche (chronische venöse Insuffizienz): Die Venen transportieren das Blut nicht mehr effizient zum Herzen zurück, wodurch sich Flüssigkeit in den Beinen ansammelt.
  • Herzerkrankungen, insbesondere Herzinsuffizienz: Das Herz pumpt weniger effektiv, was zu Flüssigkeitseinlagerungen führen kann.
  • Nierenerkrankungen: Die Nieren können überschüssige Flüssigkeit und Salze nicht ausreichend ausscheiden.
  • Lebererkrankungen: Bestimmte Leberprobleme können zu Wassereinlagerungen in Beinen und Bauch führen.
  • Langes Sitzen oder Stehen: Bewegungsmangel begünstigt die Ansammlung von Flüssigkeit in den Unterschenkeln.
  • Medikamente: Einige Blutdruckmittel, Entzündungshemmer oder andere Arzneimittel können Schwellungen verursachen.
  • Lymphödeme: Störungen des Lymphsystems können zu anhaltenden Schwellungen führen.

Wann sollte man ärztliche Hilfe suchen?

  • Wenn die Schwellung plötzlich auftritt.
  • Wenn nur ein Bein betroffen ist.
  • Wenn zusätzlich Atemnot, Brustschmerzen oder starke Schmerzen auftreten.
  • Wenn die Schwellung deutlich zunimmt oder nicht zurückgeht.

Die Behandlung hängt von der Ursache ab und kann von mehr Bewegung und Kompressionsstrümpfen bis zur Behandlung einer zugrunde liegenden Erkrankung reichen. Eine ärztliche Untersuchung ist sinnvoll, insbesondere wenn die Schwellungen neu sind oder regelmäßig auftreten.

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