Walnüsse sollten möglichst oft auf dem Speiseplan stehen, da sie viele gesundheitliche Vorteile bieten. Sie sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund, was vielen nicht bewusst ist. Deshalb stellen wir Ihnen vier Rezepte mit Walnüssen vor, die sich ideal bei Magenbeschwerden, Bauchspeicheldrüsenproblemen und Darmparasiten eignen.
Mazerat aus grünen Walnüssen – lindert Verdauungsbeschwerden sowie Magen- und Bauchspeicheldrüsenschmerzen. Zutaten: 1 kg grüne Walnüsse, 2 große Zitronen, 1 kg Zucker oder Honig, 4 Liter Wodka, Schnaps oder Brandy. Zubereitung: Die Walnüsse hacken, in ein Glas geben und die Zitronenscheiben sowie den Alkohol hinzufügen. Zwei Wochen ziehen lassen und gelegentlich schütteln. Den aromatischen Alkohol abgießen und mit einem Sirup aus 1 kg Zucker und 1,5 Litern Wasser verrühren. Der Sirup sollte vorher abgekühlt sein. In Glasflaschen füllen und nach zwei Monaten trinken. Es braucht Zeit, damit alles gut durchziehen kann.
Walnusstinktur mit Honig – gegen alle Arten von Darmparasiten. Zutaten: 500 ml Wodka, 400–450 g Walnüsse und 25 g Honig. Zubereitung: Die Walnüsse hacken, in ein Glas geben, mit Wodka auffüllen und 10–12 Tage an einem dunklen Ort ziehen lassen. Anschließend den Honig hinzufügen und die Tinktur nach Packungsanweisung anwenden. Üblicherweise nimmt man dreimal täglich etwa 20 Tropfen ein.
Walnussschalensirup – ein Heilmittel bei Magenbeschwerden und ein hervorragendes Tonikum. Zutaten: 2–3 Handvoll frische grüne Walnussschalen (z. B. von der Herstellung von grüner Walnussmarmelade), 1 Liter Wasser und 1 kg Zucker. Zubereitung: Die grünen Walnussschalen fein hacken, in einen Liter Wasser geben und 10 Minuten kochen lassen. Geben Sie den Zucker direkt in den Topf oder kochen Sie einen Sirup aus 1 kg Zucker und 200 ml Wasser, den Sie über die gekochten Walnussschalen gießen. Lassen Sie die Mischung ziehen, seihen Sie den Sirup ab und füllen Sie ihn in dunkle Flaschen. Lagern Sie ihn kühl und dunkel. Es wird empfohlen, dreimal täglich nach den Hauptmahlzeiten einen Teelöffel einzunehmen.
Walnussblattsalbe – für Wunden. Zutaten: 15 g gehackte Blätter, 7 Tage in 100 ml Sonnenblumenöl (Zimmertemperatur) einweichen, 15 g Bienenwachs. Zubereitung: Die gehackten Blätter mit dem Öl in ein Dampfbad geben und 3 Stunden bei schwacher Hitze ziehen lassen. Abseihen, 15 g Bienenwachs hinzufügen und weitere 30 Minuten im Dampfbad ziehen lassen. Zum Schluss gut verrühren, bis eine glatte Masse entsteht.
Walnüsse sind außerdem reich an Proteinen, B-Vitaminen, Vitamin A sowie Lecithin und Omega-3-Fettsäuren. Die in Walnüssen enthaltenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren tragen zur Senkung des schädlichen LDL-Cholesterins und der Triglyceride bei. Walnüsse liefern zudem eine beträchtliche Menge an Antioxidantien, die neurodegenerativen Erkrankungen und vorzeitiger Alterung vorbeugen können.
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