Zwei ganz normale Zutaten, die wir oft zum Kochen verwenden, aber selten zu therapeutischen Zwecken.
Petersilie und Zitrone bilden zusammen ein starkes Antioxidans, das den Körper effektiv von Giftstoffen, Cholesterin und überschüssigem Fett befreit und das Immunsystem stärkt.
Petersilien-Zitronen-Elixier – Rezept
Petersilie regt die Durchblutung an, und in Kombination mit Zitronensaft ergibt sich ein wirksames Getränk zur schnellen Senkung des Cholesterinspiegels.
Menschen mit hohem Cholesterinspiegel, die dieses Präparat eingenommen haben, waren von den guten Ergebnissen nach der Behandlung begeistert.
Zutaten
- 1,5 Liter Wasser
- 3 Bund grüne Petersilie
- 1 kg Zitronen
- 3 Esslöffel Natron
Zubereitung
Die Zitronen in eine Schüssel mit kaltem Wasser und Natron geben und eine Stunde einweichen lassen, anschließend gründlich waschen.
Wasser auf den Herd stellen und zum Kochen bringen. Nach dem Abkühlen die fein gehackten Zitronen (mit Schale) und die gewaschene und gehackte Petersilie (mit Stielen) hinzufügen.
Alles vermengen, den Topf abdecken und 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Am nächsten Tag die Mischung in einen Mixer geben und pürieren.
Etwas Honig kann ebenfalls hinzugefügt werden. Die fertige Mischung im Kühlschrank aufbewahren.
Täglich 50–100 ml der Zubereitung 20 Minuten vor dem Frühstück trinken.
Die Kur dauert 15 Tage und kann mit einer 15-tägigen Pause wiederholt werden.
Ein weiteres bekanntes Petersilienmittel ist „Herzwein“, ein Rezept von Hildegard von Bingen, das von Maria Treben in ihren Büchern wiederentdeckt wurde und dessen Wirksamkeit bei Angina pectoris, Herzinsuffizienz und anderen schweren Herzerkrankungen nachgewiesen ist.
Wirkung
Ein Bund Petersilie ist mehr als nur eine farbenfrohe und frische Garnitur auf unserem Teller.
Petersilie enthält zwei Arten einzigartiger Inhaltsstoffe mit wichtigen gesundheitlichen Vorteilen: die ätherischen Öle Myristicin, Limonen, Eugenol und α-Thujen – die ihr auch ihr starkes Aroma verleihen – sowie Antioxidantien wie Flavonoide (Apiin, Apigenin, Chrysoeriol und Luteolin), die gemeinsam die Entgiftung des Körpers unterstützen.
Der Verzehr von Petersilie ist besonders vorteilhaft für Menschen mit Herzerkrankungen, Diabetes oder Krebs bzw. einem entsprechenden Risiko dafür.
Die ätherischen Öle der Petersilie zeigten in Tierstudien tumorhemmende Eigenschaften, insbesondere bei Lungentumoren.
Dadurch wirkt Petersilie chemopräventiv und kann zudem einige Karzinogene neutralisieren.
Die Flavonoide in der Petersilie haben antioxidative Eigenschaften und beugen Zellschäden vor.
Petersilie ist zudem eine wichtige Quelle für Vitamin C und Vitamin A.
Eine Ernährung reich an Beta-Carotin wird mit einem geringeren Risiko für die Entstehung und das Fortschreiten von Arteriosklerose, Diabetes und Darmkrebs in Verbindung gebracht.
Dieses Antioxidans, auch als „Antiinfektions-Vitamin“ bezeichnet, ist sehr wichtig für ein starkes Immunsystem.
Kontraindikationen
Der Verzehr von Petersilie ist während der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert, da sie Wehen auslösen (und zu einer Fehlgeburt führen) sowie die Milchbildung verringern kann.