20 subtile Krebssymptome, die häufig übersehen werden

Worauf Sie achten sollten: Unbewusster Gewichtsverlust von 5 kg oder 5 % Ihres Körpergewichts innerhalb von 6–12 Monaten.

Ursache: Krebszellen konkurrieren um Nährstoffe, und einige Krebsarten verändern den Stoffwechsel.

Häufige Krebsarten im Zusammenhang: Bauchspeicheldrüsen-, Lungen-, Magen- und Speiseröhrenkrebs.

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Wenn Sie Ihre Ernährung oder Ihr Sportprogramm nicht verändert haben.

  1. Anhaltende Müdigkeit
    Worauf Sie achten sollten: Erschöpfung, die sich durch Ruhe nicht bessert. Schlaf bringt keine Besserung. Kaffee hilft nicht.

Ursache: Blutverlust, Stoffwechselveränderungen oder die ständige Anstrengung des Körpers, etwas zu bekämpfen.

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Wenn Ruhe über Wochen keine Erholung bringt.

  1. Unerklärliche Schmerzen
    Worauf Sie achten sollten: Anhaltende Schmerzen ohne Verletzung. Anhaltende Kopfschmerzen. Rückenschmerzen, die sich durch Ruhe nicht bessern. Schmerzen, die Sie nachts aufwecken.

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Anhaltende, unerklärliche Schmerzen – insbesondere, wenn sie neu auftreten und nicht verschwinden.

  1. Anhaltender Husten oder Heiserkeit
    Worauf Sie achten sollten: Ein Husten, der über Wochen anhält. Heiserkeit, die sich nicht bessert. Bluthusten (auch nur wenig).

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Wenn Sie rauchen oder früher geraucht haben, ist dies besonders wichtig. Aber jeder mit anhaltendem Husten sollte untersucht werden.

  1. Veränderungen der Stuhlgewohnheiten
    Worauf Sie achten sollten:

Blut im Stuhl (hellrot oder dunkel/teerartig)

Anhaltender Durchfall oder Verstopfung

Veränderungen der Stuhlform (schmaler als gewöhnlich)

Das Gefühl, dass der Darm nicht vollständig entleert wird

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Jede anhaltende Veränderung, die länger als 2 Wochen andauert.

  1. Schluckbeschwerden
    Worauf Sie achten sollten: Das Gefühl, dass Nahrung im Hals oder in der Brust stecken bleibt. Das Schlucken wird anstrengend oder schmerzhaft.

Wann Anlass zur Sorge besteht: Jedes Mal, wenn Sie das Gefühl haben, dass etwas im Magen stecken bleibt.

  1. Hautveränderungen
    Worauf Sie achten sollten:

Neue Muttermale oder Flecken

Veränderungen an bestehenden Muttermalen (Größe, Form, Farbe)

Nicht heilende Wunden

Gelbfärbung der Haut oder der Augen (Gelbsucht)

Die ABCDE-Regel für Muttermale:

Asymmetrie: Die beiden Hälften sind unterschiedlich.

Begrenzung: Unregelmäßige, gezackte Ränder

Farbe: Unterschiedliche Farbtöne

Durchmesser: Größer als 6 mm (etwa so groß wie ein Radiergummi)

Veränderung: Jede Veränderung

Wann Anlass zur Sorge besteht: Bei jedem neuen oder sich verändernden Fleck sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen.

  1. Unerklärliche Blutungen
    Worauf Sie achten sollten:

Blut im Urin oder Stuhl

Bluthusten

Erbrechen von Blut oder kaffeesatzartigem Material

Ungewöhnliche vaginale Blutungen (zwischen den Perioden, nach den Wechseljahren, nach dem Geschlechtsverkehr)

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Jede unerklärliche Blutung – warten Sie nicht.

  1. Anhaltendes Fieber oder Nachtschweiß
    Worauf Sie achten sollten: Fieber, das ohne Infektion kommt und geht. Nachtschweiß, der Ihre Kleidung und Bettwäsche durchnässt.

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Wenn Sie regelmäßig schweißgebadet aufwachen oder Fieber ohne erkennbare Ursache haben.

  1. Knoten oder Verdickungen
    Worauf Sie achten sollten: Ein neuer Knoten oder eine Verdickung an einer beliebigen Stelle – Brust, Hoden, Hals, Achselhöhle, Leiste.

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Jeder neue Knoten an einer beliebigen Stelle. Die meisten sind gutartig, aber nur ein Arzt kann dies feststellen.

  1. Blähungen oder Völlegefühl
    Worauf Sie achten sollten: Anhaltende Blähungen, die nicht mit Ihrem Zyklus zusammenhängen. Völlegefühl nach sehr kleinen Mahlzeiten.

Häufige Krebsarten im Zusammenhang: Eierstock-, Magen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs.

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Blähungen, die länger als zwei Wochen anhalten.

  1. Veränderungen beim Wasserlassen
    Worauf Sie achten sollten:

Blut im Urin

Veränderte Häufigkeit des Wasserlassens

Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen

Schwierigkeiten beim Beginn oder Ende des Wasserlassens

Häufige Krebsarten im Zusammenhang: Blasen-, Nieren- und Prostatakrebs.

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Jede anhaltende Veränderung.

  1. Anhaltendes Sodbrennen oder Verdauungsstörungen
    Worauf Sie achten sollten: Sodbrennen, das nicht auf Medikamente anspricht. Chronische Verdauungsstörungen.

Häufige Krebsarten im Zusammenhang: Speiseröhren-, Magen- und Eierstockkrebs.

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Wenn die Beschwerden neu auftreten, anhalten oder anders als gewohnt sind.

  1. Veränderungen im Mundraum
    Worauf Sie achten sollten:

Weiße oder rote Flecken auf Zahnfleisch, Zunge oder Wangenschleimhaut

Nicht heilende Wunden

Taubheitsgefühl im Mund

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Jede Stelle oder Wunde, die länger als zwei Wochen anhält.

  1. Unerklärliche Blutergüsse
    Worauf Sie achten sollten: Blutergüsse ohne erkennbare Verletzung. Blutungen, die länger als üblich anhalten.

Häufige Krebserkrankungen im Zusammenhang: Leukämie, Lymphom.

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Bei gleichzeitigem Auftreten von Müdigkeit, Fieber oder anderen Symptomen.

  1. Anhaltender Juckreiz
    Worauf Sie achten sollten: Juckreiz ohne Hautausschlag, insbesondere an Beinen und Füßen. Juckreiz, der sich nachts verschlimmert.

Häufige Krebserkrankungen im Zusammenhang: Lymphom, Leberkrebs (Gallengangsverschluss).

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Bei gleichzeitigem Gewichtsverlust, Müdigkeit oder Nachtschweiß.

  1. Trommelschlägelfinger
    Worauf Sie achten sollten: Die Fingerkuppen schwellen an und die Nägel krümmen sich wie ein umgedrehter Löffel.

Häufige Krebsart im Zusammenhang: Lungenkrebs.

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Jede Veränderung der Nagelform – sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin.

  1. Geschwollene Lymphknoten
    Worauf Sie achten sollten: Knoten am Hals, in der Achselhöhle oder in der Leiste, die nicht verschwinden.

Häufige Krebsarten im Zusammenhang: Lymphome, Leukämie, metastasierte Krebserkrankungen.

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Wenn die Lymphknoten schmerzlos und hart sind und sich innerhalb von 2–4 Wochen nicht verkleinern.

  1. Veränderungen der Hautstruktur
    Worauf Sie achten sollten: Verdickung, Verdunkelung oder Rötung der Haut. Samtige Stellen in Hautfalten (Acanthosis nigricans).

Häufige Krebsarten im Zusammenhang: Magen-, Leber- und Darmkrebs (Acanthosis nigricans kann auf eine innere Krebserkrankung hinweisen).

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Jede anhaltende Veränderung der Hautstruktur.

  1. Unerklärliche Rückenschmerzen
    Worauf Sie achten sollten: Schmerzen im unteren oder mittleren Rücken, die sich durch Ruhe oder Physiotherapie nicht bessern.

Häufige Krebsarten im Zusammenhang: Bauchspeicheldrüsenkrebs, Nierenkrebs, Prostatakrebs, multiples Myelom.

Wann Sie sich Sorgen machen sollten: Rückenschmerzen in Verbindung mit Gewichtsverlust, Müdigkeit oder anderen Symptomen.

Was diese Liste beinhaltet – und was nicht
Diese Liste soll Ihnen keine Angst machen. Die meisten dieser Symptome werden durch etwas weitaus weniger Ernstes als Krebs verursacht. Sie zu ignorieren, lässt sie jedoch nicht verschwinden – es verzögert nur die Diagnose.

Früherkennung rettet Leben. So einfach ist das.

Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten:

Jedes Symptom, das länger als 2–3 Wochen ohne erkennbare Ursache anhält.

Jedes neue, anhaltende und besorgniserregende Symptom.

Jedes Symptom, das Sie nachts aufweckt.

Jedes Symptom, das mit unerklärlichem Gewichtsverlust oder Müdigkeit einhergeht.

Sie kennen Ihren Körper am besten. Wenn sich etwas komisch anfühlt – auch wenn es nicht auf dieser Liste steht – vertrauen Sie Ihrem Gefühl.

Fazit: Ihr Körper spricht durch Muster. Durch Beständigkeit. Durch das, was nicht verschwindet.

Lernen Sie, zuzuhören.

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