Manche trauen sich nicht einmal, sie zu essen, obwohl sie zu den gesündesten ungarischen Früchten zählt! Nicht nur die Früchte, sondern auch die Blätter sind Gold wert!
Sie beugt der Entstehung von Tumoren vor und ist zudem gut fürs Herz.
Die weiße Maulbeere benötigt keine besondere Pflege, doch ihre Früchte sind besonders wertvoll.
Unsere Vorfahren wussten das bereits, doch die heilende Kraft der weißen Maulbeere ist heute etwas in Vergessenheit geraten. Die dunkelvioletten – im reifen Zustand fast schwarzen – süßen Früchte senken den Cholesterinspiegel und beugen Diabetes vor.
Schwarze, rote und weiße Maulbeeren sind weit verbreitet, doch viele kennen sie nicht und trauen sich nicht, sie zu essen, obwohl sie in vielen unserer Parks wachsen.
Die Früchte der Maulbeere sollten nicht unreif verzehrt werden, da sie eine narkotische und halluzinogene Wirkung haben. Reife Maulbeeren hingegen sind eine hervorragende Quelle für Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Natrium, Magnesium, Eisen, Zink), Vitamine (B2, B3, Vitamin C) und Antioxidantien – sowohl weiße als auch schwarze Maulbeeren.
Getrocknete Früchte enthalten nur halb so viel Zucker wie andere Beeren oder Rosinen. Laut einer Studie aus Texas ist das enthaltene Resveratrol ein natürliches Phenol, das die meisten Tumorarten bekämpft.
Neueren Forschungen zufolge sind auch Maulbeerblätter sehr nützlich. Sie enthalten Inhaltsstoffe, die zur Normalisierung des Blutzuckerspiegels beitragen – schon in der alten Volksmedizin wurden sie zur Behandlung von Typ-2-Diabetes eingesetzt. Darüber hinaus ist diese erstaunliche Beere reich an Antioxidantien. Ihre Blätter wirken harntreibend, schleimlösend und blutdrucksenkend. In Essig gekochte Blätter werden bei Verbrennungen angewendet. Der Saft der Früchte lindert Halsschmerzen und Husten.
Die Blätter des Weißen Maulbeerbaums (Morus alba) können geerntet werden und sind nach dem Trocknen ganzjährig verwendbar. Sie wirken vor allem bei Diabetes. Sie helfen, Insulinresistenz zu reduzieren und das daraus resultierende metabolische Syndrom zu verhindern. Maulbeerblätter, insbesondere die des Weißen Maulbeerbaums, eignen sich, um den Abbau von mit der Nahrung aufgenommenen komplexen Zuckern in Einfachzucker im Verdauungstrakt zu hemmen. Dadurch wird eine langsamere Aufnahme während der Verdauung verhindert, die zu einem extremen Anstieg des Blutzuckerspiegels und einer maximalen Insulinreaktion führt. Maulbeerblätter beeinflussen den Abbau komplexer Kohlenhydrate aus der Nahrung und verhindern so die schnelle Aufnahme von Einfachzuckern. Früchte der Maulbeerfamilie sind reich an Flavonoiden, Quercetin, Rutin, Kaempferol, Apigenin, Luteolin und Isoquercetin – allesamt hervorragende Antioxidantien. Weiße, rote und schwarze Früchte sind reich an Phenolen, die gut für das Herz sind. Rote und dunkelviolette Früchte enthalten deutlich höhere Mengen an antioxidativ wirksamen Substanzen.