Sie sind ein Gartenliebhaber und möchten Ihre Geranien vermehren, ohne sich in Unkosten stürzen zu müssen? Dann sind Sie hier richtig! Geranien, diese leuchtenden Garten- und Terrassenpflanzen, können mit einfachen Techniken leicht vermehrt werden und erzielen in kürzester Zeit hervorragende Ergebnisse.
Zwei Möglichkeiten zur Vermehrung von Geranien
- Aus Samen:
- Wenn Sie bereits eine Geranie zu Hause haben, drücken Sie die Daumen und hoffen, dass in seltenen Fällen aus einer ihrer Blüten eine kleine Frucht sprießt.
- Sobald die Frucht reif ist, sammeln Sie die Samen. Aus diesen Samen kann eine brandneue Pflanze entstehen.
- Der Nachteil? Geranien tragen nicht oft Früchte, wodurch diese Methode weniger zuverlässig ist. Der Kauf von Samen ist eine Alternative, kann aber recht teuer sein.
- Aus Stecklingen (Talea):
- Diese Methode ist zuverlässiger und kostengünstiger. Wenn Sie bei der Pflanzenpflege oder beim Beschneiden versehentlich einen kleinen Ast abbrechen, werfen Sie ihn nicht weg!
- Schneiden Sie den mindestens 10 Zentimeter langen Ast mit einer sterilisierten Schere schräg zum Stamm ab.
- Entfernen Sie unnötige Teile vom Steckling, wie etwa Blüten oder überzählige Blätter, da diese die Nährstoffe von der Wurzelentwicklung ablenken können.
- Sie können den Steckling auf zwei Arten vermehren: Entweder Sie stellen ihn ins Wasser und warten, bis sich Wurzeln gebildet haben, oder Sie pflanzen ihn direkt in Erde.
Vermehrung durch Stecklinge: Im Wasser
- Füllen Sie ein Glas etwa drei bis vier Zentimeter mit Wasser.
- Tauchen Sie die Stecklinge in den Behälter, da Geranien im Wasser auf natürliche Weise Wurzeln bilden können, ohne dass Zusätze wie Wurzelhormone erforderlich sind.
- Nach etwa zehn Tagen sollten die Stecklinge genügend Wurzeln entwickelt haben, um sie in Erde umzupflanzen. Gehen Sie dabei behutsam mit den empfindlichen Wurzeln um.
Vermehrung durch Stecklinge: Direkt in Erde
- Bereiten Sie einen Topf mit einer Mischung aus Torf und Lehm vor, ideal sind 80 % Torf und 20 % Lehm.
- Geben Sie mindestens zwei Zentimeter Blähton auf den Boden des Topfes, damit das Wasser richtig ablaufen kann.
- Graben Sie vor dem Einpflanzen mit einem Teelöffel ein etwa 8 Zentimeter tiefes Loch.
- Pflanzen Sie den Steckling ein, ohne dass er zu schwer auf der Erde aufliegt; stützen Sie ihn, während Sie das Loch mit Erde füllen.
- Geben Sie in den ersten zwanzig Tagen großzügig Wasser, bis der Steckling Wurzeln schlägt.
Denken Sie daran, dass Geranien gut durchlässigen Boden bevorzugen. Daher empfiehlt sich eine Mischung aus Torf und Lehm. Jetzt können Sie Ihre Geraniensammlung erweitern, ohne einen Cent auszugeben! Viel Spaß beim Gärtnern!