Es gibt Gerichte, die unverzichtbar werden, wenn man ein großes Essen teilt, und dieses Gericht gehört dazu.
Es ist preiswert, kann im Voraus zubereitet werden und ist immer saftig, schmackhaft und passt hervorragend zu den Beilagen.
Ideal zum Servieren heiß oder warm, unkompliziert und mit garantierten Ergebnissen.
Zutaten
- 1 großes Stück Roastbeef (Oberschale, Hüfte oder Schweinelende)
- 1 kg kleine oder mittelgroße Kartoffeln
- 2 große Zwiebeln
- 2 rote Paprikaschoten
- 2 Knoblauchzehen
- Olivenöl oder eine Mischung mit neutralem Öl
- Grobes Salz
- Schwarzer Pfeffer
- Frischer Rosmarin
- Frischer Thymian
- Brühe oder Wasser nach Bedarf
Vorbereitung
- Nehmen Sie das Fleisch mindestens 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank, damit es etwas an Kälte verliert. Würzen Sie es von allen Seiten großzügig mit Salz und Pfeffer.
- Erhitzen Sie etwas Öl in einer großen Pfanne und braten Sie das Fleisch bei starker Hitze scharf an, bis es von allen Seiten braun ist. Dieser Schritt ist entscheidend dafür, dass es saftig bleibt.
- In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Zwiebeln in große Spalten und die Paprika in dicke Streifen schneiden.
- Kartoffeln, Zwiebeln und Paprika in eine tiefe, ofenfeste Form geben. Zerdrückten Knoblauch, Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian hinzufügen. Mit Öl beträufeln und gut vermischen.
- Das angebratene Fleisch in die Mitte der Schüssel geben, sodass es auf dem Gemüse liegt. Etwas Brühe oder Wasser dazugeben, ohne die Zutaten zu bedecken.
- Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 1 Stunde und 15 Minuten garen, dabei das Fleisch nach der Hälfte der Garzeit wenden und das Gemüse umrühren, damit es gleichmäßig bräunt.
- Wenn der Boden während des Kochens zu stark austrocknet, geben Sie etwas mehr heiße Flüssigkeit hinzu.
- Wenn das Fleisch außen gut gebräunt und innen zart ist, aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden etwa 10 Minuten ruhen lassen.
- In Scheiben schneiden und zusammen mit den Kartoffeln und dem Gemüse servieren, dabei alles mit dem Kochsaft beträufeln.
Tipps und Ratschläge:
- Das Ruhenlassen vor dem Anschneiden ist wichtig, damit das Fleisch seinen Saft nicht verliert.
- Ist das Stück sehr groß, kann es die ersten 30 Minuten mit Alufolie abgedeckt und am Ende zum Bräunen freigelegt werden.
- Frische Kräuter können durch getrocknete Kräuter ersetzt werden, wobei man eine kleinere Menge verwendet.
- Für einen intensiveren Geschmack können Sie das Fleisch über Nacht mit Knoblauch, Öl und Kräutern marinieren.
- Die Reste eignen sich perfekt für Sandwiches am nächsten Tag.
Dieses Fleisch ist eines jener Gerichte, die bei größeren Zusammenkünften immer gut ankommen: Es wird in einem einzigen Topf zubereitet, passt zu jedem Menü und lässt sich leicht an unterschiedliche Geschmäcker anpassen, ohne dabei seine Präsenz auf dem Tisch zu verlieren.