Dringen Insekten nachts in Ohren und Gehirn ein? Gruselige Krabbeltiere, die leicht ins Haus gelangen – unbedingt Obst und Wäsche überprüfen!

Können Ohrwürmer nachts in Ohren und Gehirn gelangen? Wie gefährlich sind sie und wo kommen sie am häufigsten vor?

Haben Sie schon einmal von Ohrwürmern gehört, die angeblich nachts in Ohren und Gehirn kriechen können? Mütter und Großmütter haben ihren Kindern früher oft solche Geschichten erzählt, ohne zu ahnen, wie sehr sie sie damit verängstigten. Was ist dran an der Wahrheit? Sind es nur mythische Insekten, die nachts in die Ohren kriechen, oder gibt es sie wirklich?

Experten der Website „EKO END Disinsection Deratization“ erklären, dass dieser Glaube völlig unbegründet ist. Zwar können sich manche Ohrwürmer mit ihren stark entwickelten und verhärteten Kieferklauen festsetzen, doch die Auswirkungen auf den Menschen sind kaum spürbar. Der Mythos stammt vom englischen Namen „earwig“, was so viel wie „Tier aus dem Ohr“ bedeutet. Tatsächlich bezieht sich der Name nicht auf ihre Fähigkeit, sich in Ohren einzunisten, sondern auf ihr Aussehen – auf ihre fächerförmigen, häutigen Hinterflügel, die, wenn sie ausgebreitet sind, menschlichen Ohren ähneln.

Was sind Ohrwürmer?

Ohrwürmer sind geflügelte Insekten, die leicht an ihren Hinterleibszangen zu erkennen sind, die umgewandelte Anhängsel darstellen. Diese Zangen sind bei beiden Geschlechtern vorhanden, unterscheiden sich aber stark in ihrer Größe. Sie dienen der Verteidigung gegen Fressfeinde, dem Beutefang, dem Biegen der Hinterflügel und der Paarung. Ohrwürmer sind flache, längliche und dünne Insekten, die zwischen 4 und 50 mm, in Ausnahmefällen auch bis zu 80 mm groß werden. Tast- und Geruchssinn spielen bei Ohrwürmern eine wichtige Rolle, weshalb die Fühler ständig in Bewegung sind und die Umgebung erkunden. Die Vorderflügel sind kurz, die Hinterflügel fächerförmig und unter die Vorderflügel gebogen. Es gibt auch Arten, die völlig flügellos sind. Sie sind meist braun oder schwarz, oder gefleckt in verschiedenen Braun-, Schwarz-, Orangebraun- und Cremetönen. Diese Insekten kommen weltweit vor, außer in Polargebieten, und sind in tropischen Regionen besonders artenreich. Die bevorzugten Lebensräume der Europäischen Kleinen Schabe sind Kot- und Müllhaufen. Die meisten Ohrwürmer sind Allesfresser und ernähren sich von Pflanzen- und Tierresten. Einige Arten jagen kleine Wirbellose wie Blattläuse, andere sind nützlich für Nutzpflanzen, indem sie Schädlinge wie die Raupen bestimmter Mottenarten vernichten.

Es kühlt ab.

Wie gelangen sie in Häuser und was lockt sie an?

Ohrwürmer sind nachtaktive Insekten. Sie leben im Boden, in Spalten und anderen Verstecken. Tagsüber halten sie sich in dunklen und feuchten Umgebungen, beispielsweise in Obstgärten oder Gärten, auf und sind daher selten zu sehen. Man findet sie unter Blättern, Steinen und morscher Rinde. Häufig findet man sie an Weintrauben, Äpfeln und Birnen.

Bettwanzen dringen auf der Suche nach Nahrung und besseren Lebensbedingungen in Häuser ein und sind deshalb in manchen Gegenden zu Schädlingen geworden. Sie suchen im Haus Unterschlupf oder gelangen durch ein offenes Fenster hinein. Oftmals bringen wir sie mit Obst und Gemüse oder Wäsche, die draußen getrocknet wurde, mit ins Haus. Man findet sie häufig in der Küche, im Badezimmer und anderen feuchten Orten, aber sie können auch in anderen Räumen vorkommen.

Wie kann man sich vor Bettwanzen schützen?

Am wichtigsten ist es, ihre Verstecke zu beseitigen. Überprüfen Sie alle dunklen und feuchten Stellen im Haus, an denen sie sich tagsüber aufhalten könnten. Der Außenbereich rund ums Haus muss sauber und trocken gehalten werden. Entfernen Sie Steine ​​und herumliegendes Laub. Im Falle eines Befalls ist eine professionelle Bettwanzenbekämpfung die wirksamste Lösung.

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