Der Neurologe Paul Denison, Autor des Buches „Gymnastik fürs Gehirn“, erklärt, dass einfache Übungen das Gehirn mit Sauerstoff versorgen, neue Nervenverbindungen bilden und die Arbeit beider Gehirnhälften stabilisieren.
Sie eignen sich hervorragend zur Vorbeugung verschiedener neurologischer Probleme wie Alzheimer. Schon wenige Minuten täglich genügen!
- Ohr-Nase-Übung
Diese Übung ist ideal zur Koordination beider Gehirnhälften.
Sie mag auf den ersten Blick einfach erscheinen.
Berühren Sie einfach Ihre Nase mit der rechten Hand und greifen Sie mit der linken Hand an Ihr rechtes Ohr.
Wechseln Sie dann nacheinander die Handposition: linke Hand an die Nase, rechte Hand ans linke Ohr.
Tatsächlich klappt es selten gleich beim ersten Mal.
- Entspannungsübung
Eine hervorragende Übung zur Entspannung der Nacken- und Schultermuskulatur.
Legen Sie Ihre Hände auf den Tisch und ziehen Sie Ihr Kinn langsam nach unten, bis es Ihre Brust berührt.
Bleiben Sie einige Sekunden in dieser Position und atmen Sie dann tief durch.
Heben Sie den Kopf, dehnen Sie den Brustkorb und neigen Sie den Kopf so weit wie möglich nach hinten.
Ihre Hände bleiben auf dem Tisch. Entspannen Sie sich beim Ausatmen.
Wiederholen Sie die Übung mehrmals.
Diese Übung versorgt die Muskelzellen mit Sauerstoff und aktiviert den Gleichgewichtssinn.
- Spiegelzeichenübung
Solche Übungen helfen, neue neuronale Verbindungen im Gehirn zu schaffen und seine nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Sie benötigen Papier und zwei Stifte oder Filzstifte.
Zeichnen Sie mit beiden Händen gleichzeitig symmetrische Figuren.
Es können beliebige Zahlen, Symbole, Buchstaben usw. sein.
Diese Übung synchronisiert die Arbeit der beiden Gehirnhälften und steigert die Gehirnaktivität.
Psychotherapeuten sind der Ansicht, dass die rechte und linke Hand ständig abwechselnd eingesetzt werden sollten, auch bei alltäglichen Tätigkeiten wie Haare kämmen, Essen, Zähneputzen usw.
Solche Übungen helfen, neue neuronale Verbindungen im Gehirn zu schaffen und seine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen.
- Arme verschränken
Laut Paul Denison reduziert diese Übung psychische und emotionale Spannungen und trägt zur Wiederherstellung des mentalen Gleichgewichts bei.
Setzen Sie sich auf einen Stuhl und halten Sie den Rücken gerade.
Schränken Sie die Beine:
Der linke Knöchel sollte über dem rechten liegen.
Verschränken Sie die Hände, sodass sich die Finger berühren.
Drehen Sie die Hände dann so, dass sie vor Ihrer Brust liegen.
Drücken Sie die Zungenspitze an den Gaumen, blicken Sie geradeaus und verharren Sie eine Minute lang in dieser Position.
- Die „Eule“-Übung
Bei dieser Übung werden alle drei Sinne – Sehen, Fühlen und Hören – angesprochen. Sie reduziert nicht nur Muskelverspannungen, sondern regt auch das kreative Denken an.
Umfassen Sie Ihre rechte Schulter mit der linken Hand und drehen Sie den Kopf von links nach rechts.
Drehen Sie den Kopf ganz nach rechts und atmen Sie aus.
Atmen Sie ein, drücken Sie die Finger zusammen, öffnen Sie den Mund und sprechen Sie den Laut des Buchstabens O aus.
Öffnen Sie den Mund so weit wie möglich und drehen Sie den Kopf mehrmals zur Seite. Wechseln Sie die Hand und wiederholen Sie die Übung.
- Übung „Priester“
Diese Übung wird empfohlen, um Spannungen abzubauen und das Nervensystem zu beruhigen.
Berühren Sie die Fingerspitzen. Legen Sie die Hände vor die Brust.
Halten Sie den Kopf gerade, aber schauen Sie nach unten. Drücken Sie die Zungenspitze gegen die Zähne. Halten Sie die Position 2 Minuten lang.
- Übung „Elefant“
Diese Übung harmonisiert Körper und Geist.
Legen Sie den Kopf auf die linke Schulter, strecken Sie die linke Hand mit der Handfläche nach vorn aus und zeichnen Sie eine horizontale Acht.
Sie können die Bewegung Ihrer Finger mit den Augen verfolgen. Wiederholen Sie die Übung dreimal, wechseln Sie dann die Kopfposition und die Hand.
Diese Übung gilt als eine der effektivsten, da sie alle Bereiche des Gehirns aktiviert.
Der Geist braucht, wie der Körper, Training, und nur regelmäßiges Üben führt zum Erfolg. Für diese Übungen benötigen Sie weder spezielle Ausrüstung noch einen besonderen Platz.
Sie können sie in jeder freien Minute durchführen.
Sie sind auch für Kinder empfehlenswert, insbesondere für solche mit Konzentrationsschwierigkeiten. Probieren Sie sie einfach aus!