Nächtliche Wadenkrämpfe können viele Menschen treffen, aber einige Gruppen sind deutlich häufiger betroffen:
- Ältere Erwachsene: Das Risiko steigt mit dem Alter. Menschen über 50 Jahre berichten häufiger über nächtliche Muskelkrämpfe.
- Schwangere, besonders im zweiten und dritten Trimester.
- Menschen mit bestimmten Erkrankungen, darunter:
- Type 2 Diabetes
- Chronic Kidney Disease
- Erkrankungen der Schilddrüse
- Lebererkrankungen
- Nerven- oder Gefäßerkrankungen
- Personen mit Flüssigkeits- oder Elektrolytstörungen, etwa bei starkem Schwitzen, Erbrechen oder Durchfall.
- Menschen, die lange sitzen oder stehen, sowie Personen mit ungewohnter oder sehr intensiver körperlicher Belastung.
- Personen, die bestimmte Medikamente einnehmen, beispielsweise einige harntreibende Mittel (Diuretika), manche Blutdruckmedikamente oder andere Arzneimittel, die den Elektrolythaushalt beeinflussen können.
Interessanterweise lassen sich bei vielen Betroffenen keine eindeutigen Ursachen finden. Die häufigste Form der nächtlichen Wadenkrämpfe ist oft „idiopathisch“, also ohne klar nachweisbare Grunderkrankung.
Falls die Krämpfe häufig auftreten, sehr schmerzhaft sind, nur ein Bein betreffen oder von Muskelschwäche, Taubheitsgefühlen oder Schwellungen begleitet werden, sollte dies ärztlich abgeklärt werden. Diese Symptome können auf eine zugrunde liegende Erkrankung hinweisen.