Kurkuma ist eine häufig verwendete Zutat in der asiatischen Küche. Dieses schöne, leuchtend gelbe Gewürz verfeinert Currys und Eintöpfe und lässt sich ganz einfach zu Hause anbauen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie Kurkuma selbst anbauen können.
Wer glaubt, Kurkuma gehöre zu den Zutaten, die man nicht einfach zu Hause anbauen könne, der irrt sich. Tatsächlich lässt sich Kurkuma, genau wie Ingwer, der aus seinem Rhizom gezogen werden kann, problemlos im Garten oder sogar auf dem Balkon kultivieren.

Eigenschaften von Kurkuma
Obwohl der Begriff „Kurkuma“ hauptsächlich in der Küche verwendet wird, bezeichnet er ursprünglich die tropische Pflanze, aus der es gewonnen wird. Sie stammt aus Südostasien und Indien, gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) und ist die Quelle des bekannten Gewürzes, das wir alle kennen. Kurkuma ist auch als indischer Safran bekannt.
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Bedingungen für den Anbau von Kurkuma.
Für die Anpflanzung dieser mehrjährigen Staude sind bestimmte Bedingungen erforderlich: nährstoffreicher, gut durchlässiger und kühler Boden sowie ein sonniger, aber geschützter Standort. Volle Sonneneinstrahlung ist jedoch nicht empfehlenswert.
Kurkuma wird zwischen Februar und Mai gepflanzt, die Blütezeit dauert von Juni bis September. Sie kann im Topf mit sandiger Erde oder direkt im Gartenbeet angebaut werden. Die Blütenstände bilden sich nach drei Jahren.
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Kurkuma-Anbau
Um diese mehrjährige Pflanze besser zu pflegen und zu kultivieren, müssen Sie folgende Bedingungen beachten:
- Achten Sie darauf, dass die Erde ausreichend feucht ist. Sobald Sie das Gefühl haben, die Pflanze müsse gegossen werden, besprühen Sie ihre Blätter mit Regenwasser.
- Wechseln Sie ab Frühlingsbeginn die Erde aus, wenn Sie die Pflanze in einem Topf ziehen.
- Während der Blütezeit monatlich Flüssigdünger zugeben. Die Pflanze benötigt Phosphor.
- Sobald Sie trockene Stängel und abgestorbene Blätter sehen, entfernen Sie diese.
Kurkuma lässt sich im Frühjahr vermehren. Dazu muss das Rhizom geteilt werden, das mindestens eine Knospe aufweisen sollte.

Kurkuma ernten
Sobald die Blätter getrocknet sind, kann die Kurkuma geerntet werden. Um das Gewürz zu gewinnen, werden die Rhizome zunächst gekocht, um ihre äußere Schale aufzuweichen. Anschließend wird die Schale vorsichtig abgezogen, die Rhizome werden in ein Gefäß gegeben und in der Sonne getrocknet. Dadurch lassen sie sich nach dem Trocknen leichter mahlen.
Welche anderen Verwendungsmöglichkeiten gibt es für Kurkuma?
Kurkuma kann nicht nur in der Küche verwendet werden, sondern auch als Zierpflanze oder aufgrund seines Aromas geschätzt werden. Es wirkt zudem entzündungshemmend und bietet viele weitere gesundheitliche Vorteile, darunter positive Effekte auf die Verdauung und antioxidative Eigenschaften.
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Schädlinge und Krankheiten
Gelegentlich kann das Laub von Spinnmilben befallen werden. Um dem vorzubeugen, können Sie die betroffene Stelle mit einer Lösung aus fermentiertem Brennnesselmist besprühen.
Außerdem wird Staunässe verhindert, die zum Verfaulen des Rhizoms führen kann. Achten Sie in diesem Fall einfach auf gut durchlässigen Boden, um dieses Problem zu vermeiden.
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