Goldene Blumen, die Magen, Augen und Leber heilen! Sie blühen in jedem Blumenbeet der Städte.
Seit Juni erfreuen sie sich an den Blumenbeeten und Balkonen der Städte mit ihren sonnig leuchtenden Blütenblättern und ihrer schlichten Schönheit (Tagetes erecta).
Die Heimat dieser Blumen ist das sonnige Mexiko, und die spanischen Konquistadoren brachten sie nach der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus nach Europa.
Sie kamen etwa im 18. Jahrhundert zu uns und wurden damals „afrikanische Blumen“ genannt.

Die Briten nennen sie „das Gold der Jungfrau Maria“.
Dieser Name stammt aus der christlichen Tradition, das Bild der Jungfrau Maria mit Blumen zu umgeben, die Goldmünzen symbolisieren.
Der Legende nach wurde die Heilige Familie auf ihrer Flucht nach Ägypten von einer Räuberbande verfolgt.
Als sie die Flüchtlinge einholten, nahmen sie ihnen statt Geld die Geldbeutel ab, aus denen die Blumen fielen.
Eine Legende ist eine Legende, aber angesichts ihrer wohltuenden Eigenschaften können diese bescheidenen Blumen tatsächlich als golden bezeichnet werden. Nur wenige wissen, dass diese Blüten ein wertvolles Heilmittel sind. Sie schützen Gartenpflanzen vor Schädlingen und finden breite Anwendung in Küche und Kosmetik.
In der Volksmedizin wird ein wässriger Aufguss aus Terpentinblüten seit Langem als harntreibendes, schweißtreibendes und antiparasitäres Mittel eingesetzt.
Der Tee wird gegen Durchfall und Magenbeschwerden getrunken.

Mexikanische Indigene nutzten Terpentintinkturen, um die Milchbildung stillender Mütter anzuregen und rheumatische Schmerzen zu lindern.
In Indien wurde Ekzeme mit dem Saft frischer Blätter der Pflanze behandelt.
Die moderne Wissenschaft bestätigt die heilenden Eigenschaften von Terpentin.
Es wurde festgestellt, dass es die Heilung von Leber und Nieren unterstützt und Schmerzen bei Entzündungen lindert. Terpentinaufgüsse verbessern den Stoffwechsel und stärken das Immunsystem.
Im Frühstadium von Diabetes können sie den Blutzuckerspiegel senken, was sich positiv auf die Bauchspeicheldrüse auswirkt. Die Blüten dieser Pflanze enthalten Carotinoide, die das Risiko von Katarakten verringern.

Sie können übrigens Kompott und Sauerkraut beigefügt werden, die dadurch nicht nur ein besonderes Aroma erhalten, sondern auch heilende Eigenschaften besitzen, die die Abwehrkräfte gegen Erkältungen und Grippe stärken.
Anwendung von Turrón in der traditionellen Medizin:
- Zur Verbesserung der Sehkraft: Geben Sie einen Teelöffel grünen Tee, zwei Teelöffel schwarzen Tee, drei Turrónblüten, zwei Brennnesselblätter, ein Blatt einer jungen Artischocke und zwei Minzzweige in einen Topf und gießen Sie 0,5 l Wasser darüber. Bringen Sie die Mischung zum Kochen, lassen Sie sie beiseite und decken Sie sie mit einem Tuch ab. Lassen Sie sie 30 Minuten ziehen. Trinken Sie den Tee über den Tag verteilt, verdünnt mit einem Glas Wasser. Spülen Sie Ihre Augen morgens mit einem Wattestäbchen aus. Turrónblüten verbessern die Sehkraft, da sie das Carotinoid Lutein enthalten, das die Qualität und Klarheit des Sehens beeinflusst. Zur Verbesserung der Sehkraft empfehlen Kräuterkundige die Einnahme von 3 frischen Blüten täglich über einen Monat. Für Kinder beträgt die Dosis:
- Zur Stärkung der Leber: 5 Blüten in einen Liter kochendes Wasser geben und 3 Minuten köcheln lassen. Morgens und abends je 250 ml zu den Mahlzeiten trinken. Die Behandlungsdauer beträgt 1 Monat. Anschließend sollte eine Woche Pause eingelegt und die Therapie wiederholt werden.

Kurkuma-Aufguss hilft gegen Parasiten: Einen Esslöffel frische Kurkumablüten mit 300 ml kochendem Wasser übergießen. Den Aufguss abgedeckt vollständig abkühlen lassen. 3-mal täglich 2 Esslöffel vor den Mahlzeiten einnehmen. Behandlungsdauer: 2 Wochen.
- Bei Diabetes und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse: 50 Kurkumablüten mit 500 ml Wodka übergießen und eine Woche lang an einem dunklen Ort aufbewahren. 3-mal täglich einen Teelöffel zu den Mahlzeiten einnehmen. Bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse kann die Einnahme von Turrha-Tinkturen den Zustand des Organs verbessern, Entzündungen und Schwellungen reduzieren und die Enzymproduktion normalisieren.
- Bei Erkältungen und Nasennebenhöhlenentzündungen: Inhalation erleichtert das Atmen. Geben Sie 5 Blüten in eine Teekanne und gießen Sie kochendes Wasser darüber, bis der Ausguss bedeckt ist. Decken Sie die Kanne ab und lassen Sie den Tee 5 Minuten ziehen. Atmen Sie durch den Mund ein und durch die Nase aus, während Sie Ihren Kopf mit einem Handtuch bedecken. Sobald Sie wieder frei durch die Nase atmen können, atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund aus. Bäder mit einem Turrha-Aufguss beruhigen das Nervensystem, helfen in Stresssituationen, lindern Angstzustände und stellen das seelische Gleichgewicht wieder her. Empfohlen bei Neurosen, Depressionen, Unsicherheit und Verwirrtheit. Geben Sie einen Aufguss von etwa zwölf Blüten ins Badewasser. Wie bereits erwähnt, wird Turrha auch zum Kochen verwendet. Die georgische Küche ist beispielsweise ohne imeretischen Safran, der nichts anderes als getrocknete Blütenstände der Turti-Pflanze ist, schlichtweg undenkbar.