Mit dem Einzug der wärmeren Tage ist es endlich Zeit, die Gartenmöbel wieder nach draußen zu stellen. Viele Gartenbesitzer haben jedoch festgestellt, dass ihre einst strahlend weißen Kunststoffstühle vergilben und ihnen damit ein Rätsel sind. Auch wenn der Gedanke an einen Austausch verlockend ist, bedeutet eine Verfärbung nicht zwangsläufig, dass die Möbel ausgedient haben.
Oftmals behalten sie ihren ursprünglichen Glanz. Verfärbungen entstehen häufig durch Schmutzablagerungen, Umweltverschmutzung, Oxidation und Witterungseinflüsse, die sich mitunter durch geeignete Maßnahmen reduzieren lassen. Bevor Sie neue Möbel kaufen, lohnt es sich, verschiedene Techniken auszuprobieren, die das Aussehen Ihrer Stühle deutlich verbessern können.
Warum vergilbt weißer Kunststoff?
Gartenmöbel sind ständig Sonnenlicht, Regen, Staub, Pollen, Umweltverschmutzung und alltäglichem Schmutz ausgesetzt. Mit der Zeit bildet sich dadurch eine dünne Schmutzschicht, die weißen Kunststoff grau, stumpf oder gelblich erscheinen lässt.
Auch ultraviolette (UV-)Strahlen tragen zur allmählichen Alterung von Kunststoffen bei. Durch Reinigen lassen sich zwar oberflächlicher Schmutz und einige Flecken entfernen, Verfärbungen durch langfristige UV-Strahlung können jedoch nicht vollständig beseitigt werden.
Ein kostengünstiges Reinigungswerkzeug: Viele Hausbesitzer nutzen einen Melaminschwamm, auch bekannt als „Zauberschwamm“. Leicht angefeuchtet wirkt dieser Schwamm wie ein feines Schleifmittel, mit dem sich Schmutz und oberflächliche Flecken von vielen harten Oberflächen entfernen lassen, ohne dass zusätzliche Reinigungsmittel benötigt werden.
Bei vielen Kunststoffstühlen kann dieses einfache Werkzeug das Aussehen deutlich verbessern, indem es den angesammelten Schmutz entfernt, der sich mit normaler Seife oft nur schwer beseitigen lässt.