7 Stauden, die diesen Sommer mehrmals blühen werden

Stauden sind das Rückgrat jedes blühenden Gartens und werden wegen ihrer Zuverlässigkeit, Farbe und Fähigkeit, Jahr für Jahr wiederzukehren, geschätzt.

Doch während viele Stauden nur einmal pro Saison blühen, bieten einige Superstars dem Gärtner einen Bonus: mehrere Blütezeiten über den Sommer hinweg.

Diese immerblühenden Pflanzen verwandeln einen Garten die ganze Saison über in ein Schauspiel aus Farben und Strukturen und sorgen Woche für Woche für frische Schönheit.

Sie sind auch für Bestäuber von entscheidender Bedeutung, da wiederholte Blüten kontinuierlichen Nektar und Pollen für Bienen, Schmetterlinge und Kolibris bedeuten.

Wenn Sie möchten, dass Ihr Garten von Juni bis September (und sogar darüber hinaus) lebendig und üppig aussieht, sollten diese sieben Stauden auf Ihrer Liste der Pflanzen stehen, die Sie unbedingt pflanzen möchten.

1. Taglilien (Hemerocallis)

Warum sie ideal sind

Taglilien gehören nicht ohne Grund zu den beliebtesten Stauden. Jede einzelne Blüte hält zwar nur einen Tag, doch die Pflanze bildet den ganzen Sommer über ständig neue Knospen.

Und neuere Sorten, sogenannte wiederblühende Taglilien, verlängern diese Blütenpracht bis in den Spätsommer oder Frühherbst.

Sorten wie:

  • „Stella de Oro“ – Berühmte goldgelbe Nachblüherin.
  • „Happy Returns“ – Zartgelbe Blüten, perfekt für Rabatten.
  • „Rosy Returns“ – Rosa Blüten, kompakter Wuchs.

Ihre breite Farbpalette, von Zitronengelb bis Dunkelrot und Lila, macht Taglilien perfekt für praktisch jedes Gartenthema.

Tipps zum Anbau:

  • Licht: Volle Sonne bis leichter Schatten (mindestens 6 Stunden Sonne).
  • Boden: Gut durchlässiger Boden, angereichert mit Kompost.
  • Wasser: Mäßig, insbesondere in Trockenperioden.
  • Pflege: Täglich verblühte Blüten entfernen und Blütenstiele entfernen, um die weitere Blüte zu fördern. Alle 3–5 Jahre die Pflanzenbüschel teilen, um die Vitalität und Blühfreudigkeit der Pflanze zu erhalten.

Ideal für:

  • Rabatten und Massenpflanzungen.
  • Hang- und Erosionsschutz.
  • Pflegeleichte Staudengärten.

2. Shasta-Gänseblümchen (Leucanthemum × Superbum)

Warum sie ideal sind

Nur wenige Blumen verströmen so viel Sommerstimmung wie die Shasta-Gänseblümchen. Ihre strahlend weißen Blütenblätter und die sonnengelbe Mitte verleihen jedem Gartenbeet eine frische, fröhliche Note.

Diese winterharten Stauden blühen im Frühsommer üppig und können eine zweite Blüte hervorbringen, wenn sie rechtzeitig ausgeputzt werden.

Moderne Sorten wie:

  • „Becky“ – Hohe, kräftige Stiele, lange Blütezeit.
  • „Snowcap“ – Kompakt und perfekt für kleine Räume.
  • „Crazy Daisy“ – Rüschenförmige Blüten mit doppelten Blütenblättern.

Shasta-Gänseblümchen eignen sich hervorragend als Schnittblumen und verleihen Blumenarrangements Langlebigkeit und Leuchtkraft.

Tipps zum Anbau:

  • Licht: Volle Sonne.
  • Boden: Gut durchlässiger Boden, mäßig fruchtbar.
  • Wasser: Mäßig; vermeiden Sie feuchten Boden.
  • Pflege: Verblühte Blüten umgehend entfernen, um eine erneute Blüte anzuregen. Nach dem ersten Austrieb leicht zurückschneiden. Alle 2–3 Jahre teilen, um die Pflanzen zu verjüngen.

Ideal für:

  • Bauerngärten.
  • Gärten schneiden.
  • Sonnige Grenzen.

3. Mädchenauge (Coreopsis spp.)

Warum sie ideal sind

Coreopsis, auch als Mädchenauge bekannt, bietet einen ausgedehnten Sommerschauplatz mit leuchtenden, gänseblümchenartigen Blüten in Gelb-, Gold-, Rot- und Rosatönen.

Diese robusten Stauden blühen wochenlang und treiben nach einem Rückschnitt wieder in die nächste Blüte.

Zu den herausragenden Sorten zählen:

  • „Moonbeam“ – Blassgelbes, fein strukturiertes Laub.
  • ‚Zagreb‘ – Goldgelb, kompakter Wuchs.
  • „Mercury Rising“ – Blüten in tiefem Burgunderrot.

Sie sind trockenheitsresistent, leicht anzubauen und bei Bestäubern beliebt.

Tipps zum Anbau:

  • Licht: Volle Sonne.
  • Boden: Gut entwässert; verträgt kargere Böden.
  • Wasser: Mäßig; nach der Etablierung dürreresistent.
  • Pflege: Regelmäßig verwelkte Blüten entfernen, damit die Blüten weiter blühen. Nach der ersten großen Blüte um die Hälfte zurückschneiden, um eine zweite Blüte zu fördern.

Ideal für:

  • Wildblumenwiesen.
  • Bestäubergärten.
  • Pflegeleichte Landschaftsgestaltung.

4. Katzenminze (Nepeta)

Warum sie ideal sind

Katzenminze ist eine traumhafte Ergänzung für sonnige Beete. Ihr duftendes graugrünes Laub und die lavendelblauen Blütenwolken machen sie zu einer beliebten Pflanze für Bauerngärten und Bestäuberpflanzungen.

Obwohl die erste Blüte die auffälligste ist, führt ein Schnitt in der Mitte der Saison zu einer weiteren kräftigen Blütenwelle.

Zu den Top-Performern zählen:

  • „Walker’s Low“ – Lange Blütezeit, sanfte Lavendelfarbe.
  • „Cat’s Meow“ – Ordentlicher Hügelwuchs, ideal für Ränder.
  • „Junior Walker“ – Kompakte Größe für kleinere Gärten.

Tipps zum Anbau:

  • Licht: Volle Sonne bis leichter Schatten.
  • Boden: Gut durchlässiger Boden; verträgt Trockenheit.
  • Wasser: Niedrig bis mäßig; trockenheitsresistent.
  • Pflege: Schneiden Sie die Pflanzen nach dem ersten Austrieb um ein Drittel zurück, um die erneute Blüte zu fördern. Vermeiden Sie Überdüngung, da diese zu schlaffem Wachstum führen kann.

Ideal für:

  • Wegränder.
  • Steingärten.
  • Passt zu Rosen und anderen Sommerstauden.

5. Salbei (Salvia nemorosa)

Warum sie ideal sind

Salvia, der mehrjährige Salbei, bringt mit seinen stacheligen Blüten, die von Indigoblau über Rosa bis hin zu Weiß reichen, leuchtende Farben und Texturen mit sich.

Sein aromatisches Laub hält Rehe und Kaninchen fern und zieht Bienen und Kolibris an.

Ausgezeichnete wiederblühende Sorten:

  • „May Night“ – Tief violettblaue, preisgekrönte Sorte.
  • „Caradonna“ – Elegante dunkle Stiele, violette Ähren.
  • „Rose Marvel“ – Leuchtend rosa Blüten auf einer kompakten Pflanze.

Tipps zum Anbau:

  • Licht: Volle Sonne.
  • Boden: Gut durchlässiger, durchschnittlicher bis leicht trockener Boden.
  • Wasser: Mäßig; trockenheitsresistent, wenn etabliert.
  • Pflege: Verblühte Blütenstände nach der Blüte zurückschneiden, um neues Wachstum und mehr Blüten anzuregen. Alle paar Jahre teilen, wenn die Horste verholzen.

Ideal für:

  • Bestäuberfreundliche Gärten.
  • Bepflanzungen im mediterranen Stil.
  • Sonnige Grenzen.

6. Ehrenpreis (Veronica spicata)

Warum sie ideal sind

Die auch als Ehrenpreis bekannte Veronica bildet schlanke, aufrechte Blütenstände in den Farben Blau, Lila, Rosa und Weiß.

Diese zuverlässige, mehrjährige Pflanze beginnt im Frühsommer zu blühen und kann mehr Blüten hervorbringen, wenn sie nach der ersten Blüte zurückgeschnitten wird.

Beliebte Typen:

  • „Royal Candles“ – Leuchtend blaue Blütenähren, kompakter Wuchs.
  • „Icicle“ – Reinweiße Blüten für einen Kontrast.
  • „Red Fox“ – Leuchtend rosa-pinke Blüten.

Die schöne Form und die kontinuierliche Blüte der Veronica machen sie zu einer perfekten Begleitpflanze für andere Stauden.

Tipps zum Anbau:

  • Licht: Volle Sonne bis Halbschatten.
  • Boden: Gut durchlässiger, fruchtbarer Boden.
  • Wasser: Regelmäßig; halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, aber nicht durchnässt.
  • Pflege: Verblühte Blütenstände abschneiden, um eine zweite Blüte zu fördern. Leicht mulchen, um die Wurzeln im heißen Sommer kühl zu halten.

Ideal für:

  • Gemischte Staudenrabatten.
  • Schmetterlingsgärten.
  • Gärten schneiden.

7. Echinacea (Echinacea purpurea)

Warum sie ideal sind

Echinacea oder Sonnenhut ist für seine gänseblümchenartigen Blüten mit markanten zentralen Zapfen bekannt.

Moderne Sorten sind in anderen Farben als dem traditionellen Lila erhältlich – darunter Rosa, Weiß, Orange und Gelb – und bieten längere Blütezeiten und mehrere Blütenschübe.

Lieblingssorten:

  • „Magnus“ – Klassische rosa-violette Blüten.
  • „PowWow White“ – Strahlend weiße Blütenblätter.
  • „Cheyenne Spirit“ – Gemischte leuchtende Farbtöne auf einer Pflanze.

Echinacea ist nicht nur wunderschön, sondern auch äußerst nützlich für Bestäuber und Singvögel.

Tipps zum Anbau:

  • Licht: Volle Sonne.
  • Boden: Gut entwässert; verträgt karge Böden.
  • Wasser: Mäßig; nach der Etablierung dürreresistent.
  • Pflege: Für eine längere Blüte verblühte Blüten entfernen. Späte Blütenzapfen stehen lassen, damit Vögel sie im Winter sehen können.

Ideal für:

  • Gärten im Prärie-Stil.
  • Lebensräume der Bestäuber.
  • Gärten schneiden.

So fördern Sie die wiederholte Blüte von Stauden

Damit Stauden immer wieder blühen, ist ein wenig Pflege entscheidend:

  • Entfernen verblühter Blüten: Entfernen Sie verblühte Blüten, um die Samenproduktion zu stoppen und neue Blütenknospen anzuregen.
  • Rückschnitt: Manche Stauden lassen sich nach der Blüte gut um ein Drittel oder die Hälfte zurückschneiden.
  • Regelmäßiges Gießen: Auch trockenheitstolerante Stauden blühen bei gleichmäßiger Feuchtigkeit besser.
  • Ausgewogene Ernährung: Nach der ersten Blüte leicht düngen.
  • Richtiger Abstand: Eine gute Luftzirkulation hilft, Krankheiten vorzubeugen, die die Blüte verhindern können.

Warum sollten Sie sich für öfterblühende Stauden entscheiden?

Mehrjährig blühende Stauden züchten:

  • Verlängert die Gartenfarbe um Monate.
  • Unterstützt Bestäuber mit kontinuierlichem Nektar.
  • Reduziert die Wartungskosten und die jährliche Neubepflanzung.
  • Erstellt dynamische Landschaften , die sich im Laufe der Saison weiterentwickeln.

Ein Garten, der von den ersten Sommertagen bis in die kühle Herbstkälte blüht, ist ein unvergesslicher Anblick – und mit der Wahl der richtigen Stauden ist dies durchaus möglich.

Durch das Pflanzen von Taglilien, Shasta-Gänseblümchen, Mädchenaugen, Katzenminze, Salbei, Ehrenpreis und Sonnenhut sorgen Sie die ganze Saison über für leuchtende Farben, Strukturen und interessante Wildtiere.

Geben Sie diesen fleißigen Pflanzen ein Zuhause in Ihrem Garten und erfreuen Sie sich monatelang an einer Landschaft voller Schönheit!

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