Bei starkem Regen ergießt sich über 2.000 Liter Regenwasser aus Ihrem Fallrohr in die Kanalisation. Ein Regengarten verwandelt es in einen Lebensraum – und kostet fast nichts. 💧

Ein Regengarten ist eine kleine, flache Mulde neben dem Fallrohr, die mit feuchtigkeitsresistenten Pflanzen bepflanzt wird. Das Wasser sammelt sich, sickert langsam innerhalb von 24–48 Stunden in den Boden und steht nie so lange, dass sich Mücken vermehren können (sie benötigen 7–10 Tage).

Vier Schritte:

  1. Wählen Sie den Standort: 1,8 bis 3 Meter vom Fundament entfernt, tiefer als das Fallrohr. Kostenlos.
  2. Graben Sie: 10–20 cm tief. Mit einem Spaten dauert das etwa 20–30 Minuten.
  3. Pflanzen Sie heimische Arten, die vorübergehende Überschwemmungen vertragen:

— Seerose (Iris pseudacorus) ~6 €

— Wasserdost (Eupatorium cannabinum) ~5 €

— Blutweiderich (Lythrum salicaria) ~4 €

— Wasserminze (Mentha aquatica) ~4 €

— Ufer-Segge (Carex riparia) ~4 €

  1. Leiten Sie das Regenwasser mit einem Regenrinnenumlenker in die Senke: 3–8 €.

Was Sie davon haben: Europäische Frösche, die Schädlinge bekämpfen, über 100 Bestäuberarten, die die Blüten besuchen, Glühwürmchen, deren Larven sich im feuchten Boden entwickeln, und keine Mücken mehr, da das Wasser abfließt, bevor sie sich vermehren können.

Gesamtkosten: unter 50 €. Ergebnis: Ein funktionierendes Ökosystem, wo früher Schlamm und Oberflächenwasser waren. 🌿

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