⚠️ Asiatische Springwürmer unterscheiden sich von den Regenwürmern, die den meisten Gärtnern bekannt sind. Sie leben nahe der Oberfläche, zersetzen Laubstreu sehr schnell und können gesunden Boden in lockeren, körnigen Wurmhumus verwandeln, der wie Kaffeesatz aussieht.
🔍 Das einfachste Erkennungsmerkmal ist der Ring um den Körper, das sogenannte Clitellum. Bei einem Springwurm ist dieser Ring glatt, hell, fast weiß oder grau und umschließt den gesamten Körper. Er liegt außerdem näher am Kopf.
✅ Bei einem gewöhnlichen Regenwurm sieht der Ring meist erhaben, dunkler und eher sattelförmig als glatt und weiß aus.
👀 Auch das Verhalten gibt Aufschluss. Springwürmer können zappeln, sich winden oder sich wie eine kleine Schlange bewegen, wenn man sie berührt. Normale Regenwürmer rollen sich normalerweise zusammen, strecken sich und bewegen sich langsamer.
🚫 Bei Verdacht auf Springwürmer sollten Sie Erde, Mulch, Kompost, Laub oder Topfpflanzen nicht umsetzen. Die winzigen Kokons können sich im Boden verstecken und leicht verbreiten.
🧤 Falls Sie ausgewachsene Springwürmer finden, fangen Sie diese mit Handschuhen auf, verschließen Sie sie in einem Beutel, legen Sie den Beutel in die Sonne und entsorgen Sie ihn anschließend im Hausmüll. Lebende Springwürmer gehören nicht in den Kompost.
🌿 Untersuchen Sie neue Pflanzen vor dem Einpflanzen. Entfernen Sie nach Möglichkeit die alte Erde von den Wurzeln und topfen Sie die Pflanzen in saubere Blumenerde um, insbesondere wenn die Erde körnig oder verdächtig aussieht.
🧼 Reinigen Sie Gartengeräte, Schuhe, Töpfe und Schubkarren nach der Arbeit in einem befallenen Bereich. Anhaftende Erde kann Kokons unbemerkt verbreiten.
☀️ Bei kleinen Mengen verdächtiger Erde oder Kompost kann die Solarisation helfen: Verschließen Sie die Erde oder den Kompost in durchsichtiger Plastikfolie oder einem Plastikbeutel und legen Sie sie in die pralle Sonne, bis sie sich durchgewärmt hat. Dies funktioniert am besten bei warmem Wetter.
📍 Falls Springwürmer in Ihrer Gegend neu auftreten oder meldepflichtig sind, wenden Sie sich bitte an Ihre örtliche Landwirtschaftskammer oder das zuständige Programm zur Bekämpfung invasiver Arten. Möglicherweise möchten diese wissen, wo die Würmer gefunden wurden.
✅ Einfache Regel: Bestimmen Sie den Ring, beobachten Sie die Bewegungen und – am wichtigsten – bewegen Sie keine verdächtige Erde.