a – dahinter steckt tatsächlich ein traditionelles Verfahren, aber „Geheimnis“ ist etwas übertrieben.
Die Milch des Feigenbaums (der weiße Saft aus jungen Feigen oder Feigenzweigen) enthält unter anderem eiweißspaltende Enzyme wie Ficin. Diese können Milchproteine verändern und dadurch die Milch gerinnen lassen – ähnlich wie Lab bei der Käseherstellung.
Traditionell kann man damit beispielsweise Frischkäse oder andere einfache Käsearten herstellen. Allerdings ist die Methode weniger zuverlässig als kommerzielles Lab, weil die Enzymmenge stark schwankt.
⚠️ Wichtig: Der weiße Feigenmilchsaft kann Haut und Augen reizen und bei empfindlichen Personen Hautreaktionen auslösen. Für die Lebensmittelherstellung sollte man nur eine bewährte, lebensmitteltaugliche Rezeptur verwenden.
Wenn du möchtest, kann ich dir auch ein konkretes Rezept für Käse mit Feigenmilch geben.