- Bewahren Sie Ruhe und entfernen Sie sich von der Schlange (etwa ein bis zwei Meter), um einen erneuten Biss zu verhindern. Panik beschleunigt den Herzschlag, wodurch sich das Gift schneller im Körper verteilt.
- Halten Sie das betroffene Körperteil absolut ruhig und lagern Sie es am besten leicht tief oder auf Herzhöhe. Jede Muskelbewegung fördert die Ausbreitung des Giftes über die Lymphbahnen.
- Rufen Sie sofort den Notruf (in Europa die 112). Ein Schlangenbiss – insbesondere von giftigen Arten – erfordert so schnell wie möglich professionelle medizinische Hilfe und oft die Gabe eines Gegengifts (Antivenin).
Was Sie unbedingt vermeiden sollten:
- Keine Hausmittel anwenden: Schneiden Sie die Wunde niemals auf, versuchen Sie nicht, das Gift auszusaugen, und binden Sie das betroffene Glied nicht ab (kein Tourniquet). Das führt zu massiven Gewebeschäden.
- Keine Medikamente ohne ärztlichen Rat: Nehmen Sie keine blutverdünnenden Schmerzmittel wie Aspirin ein.
- Kein Alkohol oder Koffein: Das regt den Kreislauf an und beschleunigt die Giftverteilung.
Versuchen Sie, sich das Aussehen der Schlange (Farbe, Muster, Kopf form) zu merken oder – falls sicher und ohne Risiko auf einen weiteren Biss möglich – ein Foto aus der Ferne zu machen, um es den Ärzten zu zeigen. Befinden Sie sich in einer Region mit giftigen Schlangenarten?