Mediziner weisen darauf hin, dass Kokoswasser von Natur aus extrem reich an Kalium ist. Während das für gesunde Menschen bei moderatem Konsum unbedenklich ist, kann eine plötzliche, massive Überdosierung – wie sie beispielsweise bei extremen Trend-Diäten vorkommt – für den Körper gefährlich werden.
Wenn die Nieren durch eine (oft unerkannte) Schwäche oder chronische Erkrankung nicht mehr richtig arbeiten, können sie das überschüssige Kalium nicht schnell genug ausschieden. Das Elektrolyt-Gleichgewicht gerät aus den Fugen, was im schlimmsten Fall zu Herzrhythmusstörungen, einem massiven Abfall der Herzfrequenz (Bradykardie) und im Extremfall zu einem lebensbedrohlichen Kreislaufkollaps führen kann.
Für gesunde Menschen bleibt ein Glas Kokoswasser nach dem Sport zwar ein guter Durstlöscher, es sollte jedoch – wie viele kaliumreiche Lebensmittel – nicht literweise als reiner Wasserersatz getrunken werden.
Trinken Sie ab und zu Kokoswasser als Durstlöscher, oder greifen Sie im Alltag eher zu herkömmlichem Leitungswasser?