Sie wechseln regelmäßig Ihre Bettwäsche, lüften Ihr Zimmer und saugen … und doch wachen Sie manchmal mit juckender Nase, gereizten Augen oder einem verdächtigen Juckreiz auf. Was, wenn sich kleine, unsichtbare Bewohner in Ihr Bett eingefunden haben? Hausstaubmilben, Bettwanzen: Diese winzigen Plagegeister können unsere Nächte zum Albtraum machen. Zum Glück gibt es einfache und sehr wirksame natürliche Lösungen, um sie loszuwerden … ganz ohne chemische Produkte.
Matratzen und Schädlinge: Ein (leider) häufiges Duo
Selbst in den saubersten Schlafzimmern lieben Hausstaubmilben unsere Matratzen. Warum? Weil sie sich an unseren abgestorbenen Hautzellen laben und die warme, feuchte Umgebung genießen, die sie lieben. Obwohl für viele harmlos, kann ihr Kot sehr lästige Allergien auslösen: Niesen, trockener Husten, Juckreiz usw.
Bettwanzen hingegen bevorzugen den Schatten dem Rampenlicht. Diese kleinen braunen Insekten ernähren sich im Schlaf von Blut und hinterlassen kleine rote Stiche … aber auch viel Angst. Sie reisen unauffällig und werden oft in Koffern oder gebrauchten Möbeln mitgebracht.
Natron, Ihr neuer Verbündeter gegen Gäste
Es ist der diskrete Held in unseren Schränken. Natron absorbiert Feuchtigkeit, neutralisiert unangenehme Gerüche und macht die Umgebung für Hausstaubmilben und Bettwanzen unwirtlich.
So geht’s: Großzügig auf die Matratze streuen, 2 bis 3 Stunden einwirken lassen und anschließend gründlich mit einem Staubsauger mit HEPA-Filter absaugen. Wiederholen Sie dies alle zwei Wochen, um Ihr Bett sauber und gesund zu halten.
Ein 100 % natürliches und wirksames selbstgemachtes Spray
Suchen Sie nach einem einfach herzustellenden selbstgemachten Abwehrmittel? Mischen Sie Folgendes in einer Flasche:
250 ml Wasser + 250 ml Weißweinessig
10 Tropfen ätherisches Lavendel- oder Pfefferminzöl
1 Esslöffel Backpulver
(Optional: 1 Teelöffel Flüssigseife für bessere Haftung)
Vorsichtig schütteln und rund ums Bett, an Fußleisten und sogar in der Nähe der Fensterbänke sprühen. Ein wohlriechender Trick, der unerwünschte Schädlinge sanft vertreibt.
Ätherische Öle: Ein Duft, der (Schädlinge) stört
Manche ätherische Öle wirken wie ein echter Insektenschutz. Teebaum, Eukalyptus und Lavendel sind besonders wirksam.
Anwendung: Mischen Sie 10 Tropfen mit 250 ml Wasser, besprühen Sie Ihre Matratze leicht (ohne sie zu nass zu machen), lassen Sie sie an der Luft trocknen … und riechen Sie den Unterschied!
Heißer Dampf: Die Reinigung, die keine Chance lässt
Ein Dampfreiniger kann Wunder wirken: Die Hitze beseitigt Hausstaubmilben, Bettwanzen und sogar ihre Eier. Streichen Sie langsam über die gesamte Matratze und achten Sie dabei besonders auf Nähte und Ecken. Lassen Sie die Matratze gründlich trocknen, bevor Sie Ihr Bett wieder bequem machen.
Kieselgur: Die Geheimwaffe aus versteinerten Algen
Kieselgur ist ein noch wenig bekanntes, feines Pulver, das Insekten bei Kontakt austrocknet und für uns Menschen ungefährlich ist. Streuen Sie es auf die Matratze, lassen Sie es 4 bis 6 Stunden einwirken und saugen Sie es anschließend ab. Auch ideal für Teppiche, Kissen und Boxspringbetten.
Gewürznelke: Klein, aber oho
Ihr starker Duft vertreibt viele Insekten. Mahlen Sie einige Gewürznelken zu Pulver und streuen Sie es in die Nähe kritischer Stellen (Matratzennähte, Ritzen usw.). Alternativ können Sie ein Spray mit ätherischem Nelkenöl in Wasser aufsprühen. Alle 3 bis 4 Tage erneut anwenden.