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Psychologisch betrachtet hat das Heben der Hände eine positive Wirkung.

Der bekannte bulgarische Ausspruch „Ich hebe die Hände!“ bedeutet:

„Ich kümmere mich nicht mehr um das Verhalten anderer und versuche nicht mehr, sie zu korrigieren oder mit ihnen zu diskutieren.“

Hände über dem Kopf symbolisieren in der Regel Freude, Stärke, Stolz und Begeisterung.

Hängende Hände, eine entspannte Haltung und eingezogener Brustkorb deuten auf Verlust und Antriebslosigkeit hin.

Suchen Sie ein Foto von sich mit erhobenen Händen und fragen Sie sich, wie Sie sich gefühlt haben, als Sie es aufgenommen haben – freudig, kraftvoll und selbstbewusst, nicht wahr?

Wissen Sie, dass Sie im Grunde genau diese Person sind – voller Energie und unbegrenzter Möglichkeiten.

Studien an olympischen Athleten belegen, dass das Heben der Hände über dem Kopf (auch bekannt als „Siegergruß“) genetisch bedingt ist.

Das Heben der Arme symbolisiert den Gewinn einer Goldmedaille, während das Achselzucken in der Niederlage eine natürliche Reaktion darauf ist.

Es wurde festgestellt, dass Athleten, die von Geburt an blind sind, dieselben Gesten sowohl für Sieg als auch für Niederlage verwenden.

Doch das Heben der Arme bedeutet nicht immer Freude oder Lobpreis. Die biblische Geste ist beispielsweise ein Zeichen der Unterwerfung unter Gott.

In 2. Mose 17, als die Amalekiter die Israeliten angreifen, muss Mose einen Weg finden, sein Volk zu schützen.

Er erhebt seinen Stab zu Gott auf dem Gipfel des Berges und hebt die Arme in einer Geste der Unterwerfung, als wolle er sagen: „Wir können das nicht allein schaffen. Wir brauchen dich.“

Die Symbolik des Hebens und Senkens der Hände als Annahme des Neuen und Ablehnung des Alten findet sich in den Gedanken des spirituellen Lehrers Petar Deunov wieder:

„Wenn wir unsere Hände von unten nach oben bewegen, beginnen wir in der materiellen Welt und wenden uns dem Göttlichen zu.

Das ist Evolution. Wenn wir zu Gott gehen, müssen wir etwas mitbringen. Und die Bewegung der Hände von oben nach unten ist Involution (von Gott zur Erde).

Die Bewegung von oben nach unten – das ist das Gute, das Gott uns gegeben hat, um es auf die Erde zu bringen und uns und anderen zum Segen zu sein.“

Yoga-Positionen wie Urdhava Hastasana, der Gruß, Krieger I, Halbmond, Baum und andere mit erhobenen Händen tragen nachweislich zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit bei.

Normalerweise hängen die Hände herab. Physiotherapeuten behaupten jedoch, dass es von Zeit zu Zeit äußerst hilfreich ist, sie anzuheben.

Warum? Das Hochlegen der Hände bietet viele gesundheitliche Vorteile:

  1. Hochgelegte Hände entlasten den Magen-Darm-Trakt, wodurch die Nahrung schneller transportiert wird und Gärungsprozesse verhindert werden.
  2. Langes Herunterhängen der Hände kann zu einer Verformung der Wirbelsäule und verstärkten Rückenschmerzen führen.

Hochgelegte Hände ermöglichen es der Wirbelsäule, ihre Flexibilität zu erhalten und zu verbessern.

  1. Mit zunehmendem Alter verlagern sich die Organe, der Brustkorb und der Bauchraum aus ihrer natürlichen Position.

Durch das Hochlegen der Hände werden die inneren Organe angehoben.

  1. Das Hochlegen der Hände stärkt die Bauchmuskulatur.
  2. Es belebt das Nervensystem, reduziert den Cortisolspiegel, löst Verspannungen und steigert das Selbstvertrauen.

Es ist ratsam, die Hände nicht nur nach dem Essen, sondern auch nach dem Trinken hochzulegen.

  1. Es stärkt Arme und Schultern und verbessert die Körperhaltung.

So wird Wassereinlagerung im Körper vermieden und die Darmpassage beschleunigt, wodurch Giftstoffe, die sich an den Darmwänden ablagern, ausgeschieden werden.

Es wird empfohlen, 20–30 Minuten vor den Mahlzeiten ein Glas sauberes Wasser zu trinken und die Arme einige Minuten lang hochzuhalten.

Dies ist besonders hilfreich bei Verstopfung.

  1. Gutes Gleichgewicht

Ein gutes Gleichgewicht ist wichtig zum Gehen. Wir müssen uns bücken können, ohne zu fallen, uns hinsetzen usw.

Ein schlechtes Gleichgewicht kann auf schwache Muskeln oder Schäden am Innenohr, den Nerven, dem Herzen oder den Blutgefäßen zurückzuführen sein.

Wenn Sie ungeschickter sind als Ihre Freunde und das Sie stört, heben Sie einfach die Arme. Machen Sie täglich einfache Übungen mit erhobenen Armen.

  1. Entspannung

Dies ist für alle, die viel Zeit gekrümmt am Schreibtisch verbringen und auf den Computer starren.

Wenn Sie lange so sitzen, überlasten Sie Ihre Muskeln, was Ihre Beweglichkeit einschränkt und zu beneidenswerter Steifheit führt.

Stehen Sie auf. Ballen Sie die Hände zu Fäusten, heben Sie die Arme über den Kopf, atmen Sie ein, senken Sie die Arme wieder zu den Hüften und wiederholen Sie die Übung. Das hilft, Verspannungen in Schultern und Nacken zu lösen.

  1. Schluss mit dem Handy-Nacken!

Der Handy-Nacken ist eine typische Social-Media-Beschwerde, die durch langes Starren auf den Bildschirm mit gesenktem Kopf entstehen kann.

Im Stehen lastet mehr Gewicht auf dem Nacken, wodurch dieser schneller ermüdet.

Gönnen Sie Ihrem Nacken und Ihren Augen eine Pause. Heben Sie die Arme, drehen Sie den Kopf nach links und rechts und lassen Sie Ihr Handy für 15 Minuten ruhen.

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