Hier erfahren Sie, warum Ihnen ständig kalt ist und was Sie dagegen tun können.

Wenn dir häufig kalt ist – auch wenn andere die Temperatur als angenehm empfinden – kann das viele Ursachen haben. Manche sind harmlos, andere sollten ärztlich abgeklärt werden.

Mögliche Ursachen

  • Kälteempfindlichkeit als individuelle Veranlagung: Manche Menschen frieren schneller als andere.
  • Niedriges Körpergewicht oder wenig Muskelmasse: Fett- und Muskelgewebe tragen zur Wärmeisolierung und Wärmeproduktion bei.
  • Zu geringe Kalorienzufuhr: Bei einer strengen Diät oder Mangelernährung kann der Körper Energie sparen und weniger Wärme produzieren.
  • Blutarmut (Anämie): Vor allem Eisenmangel kann zu Frieren, Müdigkeit und Leistungsschwäche führen.
  • Schilddrüsenunterfunktion: Ein verlangsamter Stoffwechsel kann Kälteempfindlichkeit verursachen.
  • Durchblutungsstörungen: Beispielsweise kann das Raynaud-Syndrom zu kalten, weiß oder blau verfärbten Fingern und Zehen führen.
  • Bestimmte Medikamente: Einige Arzneimittel können die Temperaturwahrnehmung oder Durchblutung beeinflussen.

Was kann helfen?

  • Trage mehrere Kleidungsschichten und halte Hände und Füße warm.
  • Bewege dich regelmäßig – körperliche Aktivität regt die Wärmeproduktion an.
  • Iss ausgewogen und ausreichend, mit genügend Eisen, Eiweiß und anderen wichtigen Nährstoffen.
  • Trinke warme Getränke oder iss warme Mahlzeiten.
  • Sorge für ausreichend Schlaf und vermeide längeres Sitzen in kalter Umgebung.

Wann solltest du ärztlichen Rat suchen?

Vereinbare einen Arzttermin, wenn:

  • das Frieren neu auftritt oder sich deutlich verschlimmert,
  • zusätzlich Müdigkeit, Gewichtsveränderungen, Haarausfall oder Konzentrationsprobleme bestehen,
  • du sehr blass bist oder unter Atemnot bei Belastung leidest,
  • Finger oder Zehen häufig weiß oder blau werden und schmerzen,
  • Fieber, Nachtschweiß oder ungewollter Gewichtsverlust hinzukommen.

Die Ursache lässt sich oft durch ein Gespräch, eine körperliche Untersuchung und gegebenenfalls Bluttests (z. B. auf Eisenmangel oder Schilddrüsenfunktion) klären.

Wenn du mir dein Alter, Geschlecht, wie lange du schon häufig frierst und ob weitere Symptome (z. B. Müdigkeit, Gewichtsveränderungen oder kalte Hände und Füße) auftreten, nennst, kann ich die möglichen Ursachen gezielter einordnen.

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