Eine Banane vor dem Schlafengehen zu essen, versorgt den Körper mit wertvollen Nährstoffen wie Magnesium, Kalium und der Aminosäure Tryptophan, die beruhigend auf das Nervensystem wirken und die Bildung des Schlafhormons Melatonin unterstützen.
Positive Effekte auf den Schlaf
- Muskelentspannung: Das enthaltene Magnesium und Kalium wirken als natürliche Muskelrelaxantien, die körperliche Anspannung reduzieren und nächtlichen Wadenkrämpfen vorbeugen können.
- Serotonin- und Melatoninproduktion: Tryptophan ist eine Vorstufe des Glückshormons Serotonin, welches im Gehirn zu Melatonin umgewandelt wird – dem Hormon, das den Tag-Nacht-Rhythmus steuert und das Einschlafen erleichtert.
- Blutzuckerstabilität: Die leicht verdaulichen Kohlenhydrate verhindern nächtliche Blutzuckerabfälle, die das Gehirn alarmieren und zu unruhigem Schlaf oder plötzlichem Aufwachen führen könnten.
Mögliche Nachteile und Ausnahmen
- Verdauungsaufwand: Obwohl Bananen gut verdaulich sind, müssen Magen und Darm nachts arbeiten. Bei Personen mit einem empfindlichen Magen oder Neigung zu Sodbrennen kann eine späte Mahlzeit schwer im Magen liegen.
- Fruchtzucker: Wer strikt auf die Kohlenhydratzufuhr am Abend achtet, nimmt mit einer Banane etwa 100 Kalorien und rund 12 Gramm Fruchtzucker zu sich.
Für die meisten Menschen ist die Banane ein idealer, natürlicher Einschlafhelfer. Wer jedoch unter starkem Reflux leidet, greift vor dem Schlafen besser zu einer Handvoll Mandeln oder einem kleinen Becher Naturjoghurt.
Isst du abends öfter eine Kleinigkeit vor dem Einschlafen, oder hast du bemerkt, dass bestimmte Lebensmittel deinen Schlaf beeinflussen?